Datensicherheit

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Lagebericht 2019 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

Enorme Schäden durch Emotet, dutzende Millionen neue Schadprogramme, Kritik an der Regierung

Ransomware-Angriffe haben zu zahlreichen Produktionsausfällen und teils erheblichen Beeinträchtigungen hierzulande geführt.

Insgesamt bezeichnete Amtschef Arne Schönbohm die Cyber-Bedrohungslage als "anhaltend hoch". Ein wesentliches Risiko für Anwender in Gesellschaft, Wirtschaft und Staat gehe dabei von Emotet als dem "König der Schadsoftware" aus, die im Berichtszeitraum für erhebliche Schäden in Millionenhöhe verantwortlich gewesen sei.

Lesen Sie dazu den Artikel von Stefan Krempel bei HEISE.DE

Datensicherheit

PGP-Verschlüsselung praktisch nicht mehr nutzbar

Jürgen Schmidt bei heise.de schreibt am 1. Juli 2019:

“Mit einem gezielten Angriff auf zwei PGP-Schlüssel demonstrieren Unbekannte, dass ein zentraler Teil der PGP-Infrastruktur wahrscheinlich unrettbar kaputt ist.”

Den Artikel finden Sie hier: https://www.heise.de/security/meldung/Angriff-auf-PGP-Keyserver-demonstriert-hoffnugslose-Situation-4458354.html

Datensicherheit

Empfehlungen zur sicheren Konfiguration von Microsoft-Office-Produkten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik - kurz BSI - stellt sieben Sicherheitsempfehlungen vor, wie Microsoft Office Produkte sicher installiert werden können

Die Urheber massenhafter Cyber-Angriffe nutzen meist weit verbreitete Software-Produkte, um mit einfachen Mitteln möglichst viele Computer-Systeme mit Schadsoftware zu infizieren. Aufgrund ihrer großen Verbreitung stehen die Softwareprodukte der Microsoft-Office-Familie daher automatisch im Fokus von Cyber-Kriminellen, um Schwachstellen oder unsichere Konfigurationen von Standardfunktionen der Büro-Software möglichst breit ausnutzen zu können. Beliebte Angriffswege sind dabei die Makro-Funktion in Word-Dokumenten oder aktive HTML-Anzeigen in E-Mail-Programmen. Angriffe mit Ransomware oder mit Schadsoftware-Varianten wie Emotet haben über diese Angriffswege in den letzten Monaten auch in Deutschland zahlreiche Unternehmen getroffen und großen Schaden verursacht. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat daher Empfehlungen für eine sichere Konfiguration von Word, Excel, Outlook und Co. entwickelt und nun veröffentlicht. Damit können Organisationen die Angriffsfläche signifikant reduzieren: Die Deaktivierung von HTML in E-Mails sowie der sichere Umgang mit Makros in Dokumenten und anderen Dateien sind dabei nur zwei von zahlreichen Empfehlungen. 

"Wir bieten Unternehmen und Organisationen mit diesen Umsetzungsempfehlungen eine konkrete Hilfestellung, um das IT-Sicherheitsniveau ihrer Netzwerke schnell und effizient zu erhöhen. Diese IT-Sicherheitsmaßnahmen sollten idealerweise Teil einer strukturierten Vorgehensweise zur Absicherung der Unternehmensnetzwerke sein, wie sie etwa der IT-Grundschutz des BSI empfiehlt. Die Allianz für Cyber-Sicherheit ist die richtige Anlaufstelle für Unternehmen und Organisationen jeder Größe, um sich über IT-Sicherheit zu informieren, sich mit Gleichgesinnten über Best-Practice-Beispiele auszutauschen und um von der Expertise des BSI zu profitieren", so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Mehr Informationen unter https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2019/Empfehlungen_Microsoft_190619.html;jsessionid=00C3968ED7DEBE244F3FB647C8E78585.2_cid360

Datensicherheit

Volksbanken schränken nach Häufung von Betrugsfällen Überweisungen an N26 und andere Direktbanken ein

Einzelne Genossenschaftsbanken reagieren auf betrügerische Überweisungen auf Konten von Direktbanken wie N26 oder Fidor. "Hintergrund ist, dass aktuell gerade diese Banken von vermeintlichen Betrügern aufgrund von einfachen Identifikationsverfahren wie beispielsweise Foto-Identifikation – außerhalb von Deutschland – als Zielkonto für vermeintliche Straftaten genutzt werden", führte ein Sprecher der Volksbank Freiburg aus. Spätestens an diesem Dienstag will die Volksbank ihre Systeme technisch so angepasst haben, dass die Sperre wieder aufgehoben werden kann. Aktuell gebe es "deutschlandweit eine erhöhte Anzahl an Betrugsfällen im Online-Banking", erklärte das Kreditinstitut in einer Information an seine knapp 140.000 Privat- und Firmenkunden.