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Apple Pay vermutlich ab Herbst bei den Sparkassen

Nach Meldungen bei dpa und heise.de bahnt sich die Einführung von Apple Pay beim Deutschen Sparkassen- und Giro-Verband an. Ein Sprecher verwies auf Nachfrage auf “sehr positive Gespräche mit Apple”. Demnach sei es das Ziel, noch in diesem Jahr die Möglichkeit zu schaffen, dass Sparkassenkunden bequem per iPhone oder Apple Watch bei teilnehmenden Unternehmen zahlen können.

Deren Kassen müssen dafür “kontaktloses Zahlen” unterstützen. Apple Pay war Ende 2018 in Deutschland eingeführt worden und wir unter anderem von der Deutschen Bank, N26, HypoVereinsbank, Santander, DKB und Comdirect unterstützt.

Apple, iPhone

Wie Apple iPhones verkauft

Es gab eine Zeit - in der Tat eine sehr lange Zeit -, in der sich Apple nicht besonders anzustrengen brauchte, iPhones zu verkaufen. Sicher ist die Entwicklung eines jeden neuen Modells eine enorme Herausforderung. Aber ist es einmal vorgestellt, verkauft es sich fast von allein. Apple muss nur genügend produzieren und verfügbar machen. Das hat bislang gereicht, aber nun reicht es nicht mehr.

Wie sich beim letzten Apple Earnings Call am 30. April 2019 herausstellte, optimiert das Unternehmen nun die Verkaufsprozesse. Selbst in Trainings-Session, die täglich in Apple Stores stattfinden, sollen die Trainer die neueste Telefonhardware vorführen und deren Innovationen und Anwendung präsentieren. Um das Kaufinteresse der Kunden zu wecken, kann es sein, dass man einen Foto-Kurs belegt und man ein iPhone XR geliehen bekommt, um damit Übungsfotos zu machen, um damit Appetit auf ein Upgrade zu bekommen.

Aber das ist nicht die einzige neue Verkaufsförderungsmaßnahme: "Unsere Einzelhandels- und Online-Shops sind weiterhin ein zentraler Innovationspunkt", sagte Cook am Dienstag. "Wie bereits im Januar erwähnt, arbeiten wir an einer Initiative, mit der der Handel mit einem Telefon in unserem Geschäft vereinfacht, der Kauf über einen längeren Zeitraum finanziert und die Übertragung von Daten vom alten Telefon auf das neue Telefon erleichtert werden soll. Im Rahmen dieser Initiative haben wir neue Handels- und Finanzierungsprogramme in den USA, China, Großbritannien, Spanien, Italien und Australien eingeführt. Die Ergebnisse sind bemerkenswert. In allen unseren Filialen verzeichneten wir eine Rekordreaktion auf unsere Inzahlungnahmeprogramme, und das mit mehr als dem Vierfachen des Inzahlungsvolumens unseres März-Quartals vor einem Jahr. “

Die besondere Erwähnung des Handels mit älteren Modellen, um einen Rabatt auf ein neues iPhone zu erhalten, hat sich auf der ganzen Welt bewährt, auch in China, wo die Verkäufe stark zurückgeblieben sind. Apple experimentiert immer noch mit seinem Ansatz in verschiedenen Märkten, aber das Unternehmen ist motivierter denn je, zu lernen, wie man mehr iPhones verkauft.

Oder wie Cook sagte: "Klar ist, dass wir hier gelernt haben - und das ist eigentlich keine Überraschung -, dass viele, viele Menschen ihr aktuelles Telefon in Zahlung geben wollen. Aus Sicht des Kunden oder Benutzers sieht der Trade-In wie eine Subvention aus. Auf diese Weise können die Gerätekosten selbst ausgeglichen werden. Und viele Leute in buchstäblich jedem Markt, in dem wir dies versucht haben, möchten etwas auf Raten nehmen und bezahlen, anstatt alles auf einmal. Daher ist die Elastizität in jedem Markt etwas anders. Aber Sie können darauf wetten, dass wir bei all diesen Themen schnell lernen. "

Apple wird auf immer öfter auch aggressiv bei den Preisen. Ältere iPhone-Modelle bleiben zu günstigeren Preisen im Angebot. Nicht jeder braucht das neueste Modell mit der tollsten Kamera und dem beten Bildschirm. Vielen reicht ein Gerät mit weniger Leistung, solange es komfortablen Zugang zu den Apple Services bietet.

In einigen Märkten, insbesondere in China, hat es sich als sehr erfolgreich erwiesen, Ratenzahlung anzubieten. Wie Cook es in der Telefonkonferenz darstellte, erforscht Apple die Käuferpsychologie in unterschiedlichsten Märkten und ändert dabei seinen Ansatz.

"Sie können wetten, dass wir über jeden dieser [Ansätze] lernen und die Punkte finden, die dem Benutzer am besten gefallen. Ich denke, der Schlüssel ist, dass wir versuchen, etwas in die Denkweise der Verbraucher zu integrieren, dass es gut für die Umwelt und gut für sie ist, ihr aktuelles Gerät gegen ein neues Gerät auszutauschen. Und wir tun unser Bestes, um das aktuelle Gerät an eine andere Person weiterzuleiten, die es verwenden kann. In einigen Fällen recyceln wir die darin enthaltenen Teile, um sicherzustellen, dass das Produkt auch in anderen weiter verwendet werden kann Form “, sagte Cook.

Apple, iTunes

Monopolklage: Apple entlastet

Ein anders lautendes Urteil um den Vorwurf des unfairen Wettbewerbs beim iPod Musik Player hätte Apple über eine Milliarde Dollar kosten können. Die Jury kam jedoch schnell zu einer für das Unternehmen positiven Entscheidung

Apple hat sich in einem potenziell milliardenschweren Prozess um Musik auf seinen iPods durchgesetzt. Eine Geschworenen-Jury in Kalifornien sprach Apple vom Vorwurf frei, die Firma habe den Wettbewerb einschränken wollen, in dem man die über iTunes eingekaufte Musik nur auf iPods und nicht auf Playern anderer Hersteller abspielen konnte. Die Kläger warfen Apple vor, durch die enge Verknüpfung aus iTunes Store, iTunes und iPod die dominante Stellung im digitalen Musikmarkt zur wettbewerbswidrigen Erhöhung der iPod-Preise genutzt zu haben.

DRM (Digital Rights Management)

So soll Apple laut der Klage mit einer Aktualisierung der iPod-Software konkurrierende Anbieter von Musik-Downloads wie RealNetworks von den Abspielgeräten ausgeschlossen zu haben, um das eigene Geschäft zu schützen. Apple verwies im Gegenzug auf damalige Verträge mit der Musikindustrie, die einen Kopierschutz vorschrieben. Außerdem haben das Software-Update mögliche Probleme beim Funktionieren der Geräte verhindern und die Sicherheit verbessern sollen. 

Zuletzt hatte der ehemalige Apple-Mitarbeiter Rod Schultz im Verfahren ausgesagt, das Unternehmen habe versucht, alle Geräte von Fremdanbietern zu blockieren und damit MP3-Player der Konkurrenz von iTunes auszuschließen. Apple stellte jedoch dar, diese Maßnahmen seien zum Schutz des DRM-Systems sowie der iTunes-Anmutung für die Nutzer notwendig gewesen – das Zusammenspiel von iTunes mit anderen MP3-Playern oder das Synchronisieren des iPods durch Drittanbieter-Software hätte zu Problemen geführt.

Fazit

Die Entscheidung der Jury kam einstimmig bereits nach wenigen Stunden. Ein Anwalt der Kläger erklärte gegenüber dem Wall Street Journal, man werde in Berufung gehen. Zuletzt wären dem Anwaltsunternehmen die notwendigen Kläger für diese Art von Sammelklage (Class-Action-Suit) fast abhanden gekommen. Klageberechtigt war nur, wer in einem bestimmten Zeitraum einen iPod von Apple gekauft hatte. Eine Klägerin verlor ihren Status, da sie nicht nachweisen konnte, dass sie selbst im fraglichen Zeitpunkt ein betroffenes Produkt gekauft habe.

In der Sammelklage wurden im Namen von acht Millionen Kunden 350 Millionen Dollar gefordert. Der Betrag hätte sich verdreifachen können, wenn das Gericht einen mutwilligen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht festgestellt hätte. 

Quellen: dpa, twit